China: Mit dem schnellsten Zug der Welt nach Peking & allein auf der chinesischen Mauer

Bilder & Inhalt: Philipp, Text: Mina & Philipp
Erwartet habe ich von China so einiges, eines aber sicher nicht: im bevölkerungsreichsten Land der Welt allein auf der chinesischen Mauer zu laufen. Das scheinbar Unmögliche erreichte ich, indem ich nicht den restaurierten Teil der Mauer besuchte, sondern mich für einen völlig abgelegenen, gar verwilderten Weg entschied. Auch in anderen Punkten überraschte mich das Land. Meine Eindrücke lassen sich etwa so zusammenfassen:
  • China ist voller Kontraste: einerseits technisch hochentwickelt und topmodern, andererseits ist das Handeln der Menschen für uns Westler oft noch gewöhnungsbedürftig.
  • Kulturschock inklusive: China ist laut, überall wird geschmatzt, gerülpst und auf den Boden gespuckt. Dass das Nase-Hochziehen gesünder ist, als sich zu schnäuzen haben Chinesen schon lange raus und auch Körperkontakt ohne jegliches Distanzgefühl ist hier völlig angebracht.
  • Wer meint, dass die Menschen hierzulande in der U-Bahn etc. nur auf ihr Handy starren, war noch nicht in China. Dort heben sie denn Kopf wirklich nicht mehr – oft auch während des Laufens auf der Straße nicht.
Bund Shanghai

Von Shanghai nach Peking mit der schnellsten Bahn der Welt

Angekommen in Shanghai machte ich mich zwei Tage später mit dem schnellsten Zug der Welt, dem CNR, auf den Weg nach Peking. Das Zugticket kaufte ich vorab über die Internetseite C-Trip. Allerdings bekommt man nur eine Buchungsbestätigung und holt das Ticket vor der Fahrt am Schalter ab. Der Bahnhof in Hongqiao Shanghai, der übrigens der größte Bahnhof Asiens ist, wirkte eher wie das Terminal eines internationalen Flughafens. Für die Abholung des Zugtickets sollte man daher etwas Zeit einplanen, denn die Menschenmassen und mehrere Ebenen machen den Bahnhof ziemlich unübersichtlich. Auch der Einsteigevorgang erinnert an das Boarding zum Flieger. Hat man es sich im Zug erst einmal gemütlich gemacht – und das geht sehr gut – geht es mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 350 km/h und nur einem Halt in etwa 4:30 h nach Peking (übrigens der zweitgrößte Bahnhof Asiens).
Zug Peking Shanghai China

Peking (chinesisch: 北京)

Geschafft. Peking, die Hauptstadt Chinas, Beijing im Englischen. Wortwörtlich bedeutet Peking übrigens “nördliche Hauptstadt”.
Den Nachmittag nutzte ich für Sightseeing in der näheren Umgebung meines Hotels. Erste Station war der Himmelstempel (chinesisch: 天壇 / 天坛, Pinyin Tiāntán) – eine sehr schöne Tempelanlage, die von UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde und zum Schlendern einlädt. Die Tempelanlage nutzen die Kaiser der Ming- und Qing- Dynastien jedes Jahr, um für eine erfolgreiche Ernte zu beten. Hier bezahlt man 30 Yuan Eintritt.
Himmelstempel Peking
Himmelstempel (chinesisch 天壇 / 天坛, Pinyin Tiāntán)
Himmelstempel Peking temple of heaven
Von hier aus ging es weiter zur Großen Halle des Volkes. Das Gebäude wurde in nur 10 Monaten (ja, Monaten!) erbaut und zum zehnten Gründungstag der Republik eröffnet. Nebenan befindet sich das Nationale Museum für Darstellende Kunst, das 2007 eröffnet wurde.
Die große Halle des Volkes, Peking
Links: Die Große Halle des Volkes, rechts: Zentrum für Kunst
Die große Halle des Volkes, Peking
Links: Zentrum für Kunst, rechts: Die Große Halle des Volkes

Von den ganzen großen Gebäuden und den vielen wuselnden Menschen war ich schließlich so übermannt, dass ich mich auf die Suche nach etwas Essbarem machte. Schließlich landete ich in der Qianmen Street, einer Fußgängerzone, in der es eine große Auswahl an Restaurants und Geschäften gibt. Beim nächstbesten chinesischen Restaurant, das mich anlachte, kehrte ich schließlich ein. Außerdem gab es dort Dumplings, die ich unbedingt probieren wollte. Komischerweise wurde ich zunächst weder bedient, noch beachtet, obwohl ich fast schon wild mit den Armen rumfuchtelte. Bis sich schließlich ein hilfsbereite Chinesin, die mit ihrem Kind ein paar Tische weiter saß und meine Verzweiflung mitbekam, erbarmte und die Kellnerin zu mir schickte. Für meine ersten Dumplings waren diese ganz ok. Das zweite Mal waren sie viel besser, wie ich im Nachhinein feststellen würde. Die Regel “alles mindestens zweimal zu probieren” trifft hier also voll ins Schwarze. Dumplings sind übrigens mit Gemüse oder Fleisch gefüllte und gedämpfte Teigtaschen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit serviert werden, auch zum Frühstück.

Dumplings
Auf dem Weg zurück zum Hotel bummelte ich in Mitten der Menschenmassen noch etwas durch die Fußgängerzone. Wer auf der Suche nach kitschigen Souvenirs ist, ist hier genau richtig. Geschlafen habe ich im King’s Joy Hotel,das für 1-2 Nächte empfehlenswert ist. Vor allem, weil viele der genannten Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichbar sind. Nichts besonderes, eben einfach ein Hotel zum Schlafen, aber mehr braucht man hier ja auch nicht.

Auf dem Weg zur chinesischen Mauer

Am nächsten Morgen ging es schon früh los. Der Plan: auf abgelegenen Pfaden der chinesischen Mauer laufen. Gesagt, getan. Die erste Herausforderung war allerdings erstmal den Busbahnhof zu finden. Generell ist dieser zwar gut mit der U-Bahn erreichbar (Station: Dongzhimen) allerdings sieht das Gebäude eher wie ein Einkaufszentrum aus und nicht wie ein typisches Bahnhofsgebäude. Was man vielleicht auch nicht unbedingt erwarten würde: die Busse befinden sich im Inneren des „Bahnhofgeäudes“. Ich hoffe, diese Hinweise ersparen Dir ewiges Suchen. Als nächstes gilt es, den Bus 916 zu finden. Man bezahlt direkt im Bus, braucht dabei aber den passenden Betrag für die Fahrkarte (September 2017: 11 Yuan). Nach etwa einer Stunde erreicht man die Station Nanhuayuan Sanqu in Huairou. Von hier aus geht es in Busfahrtrichtung in fünf Minuten Fußweg (200 m) zur nächsten Bushaltestelle. Dabei überquert man eine Straße und landet schließlich bei der Haltestelle Nanhuayuan Siqu für den Bus H21. Nach einer weiteren Stunde erreicht man schließlich Zhuangdaokou. Am besten man sagt dem Busfahrer bzw. dem Fahrkartenverkäufer/ Haltestellen-Ansager Bescheid, dass man zur “Great Wall” möchte oder zeigt ihnen den Namen des Dorfes in chin. Schriftzeichen ( 撞道口).
Als ich vom Bus aus schon die Mauer sah, wurde ich etwas ungeduldig und war mir nicht sicher, ob mich die Herrschaften nicht vergessen haben. Wenige Minuten später sagte mir die Dame, die auch jede Haltestelle ansagte, dass ich nun aussteigen müsste. Bereits im Bus wurde mir bewusst, dass ich wohl die einzige Langnase bei diesem Abschnitt der Mauer sein würde. Neben mir stieg nur ein weiterer Fahrgast aus: ein chinesischer Wanderer, der – wie sich später herausstellen würde – mich fast den ganzen Weg über begleitete. Wir hielten beide zunächst bei einer Dame, die irgendwas, das einem Apfel ähnelte, zum Essen verkaufte. Schnell stellte ich aber fest, dass keiner der beiden englisch sprach und so zog ich weiter. Ich muss etwas orientierungslos ausgesehen haben, als ich immer wieder hielt, um zu überprüfen, ob der Weg noch der richtige ist. Dabei sprach mich der Chinese auf Mandarin an und ignorierte zunächst, dass ich ihn nicht verstehe. Wir unterhielten uns also mit Händen und Füßen und liefen fortan mehr oder weniger gemeinsam in Richtung Mauer. Nach etwa 20 Minuten kamen wir an einem ehemaligen Kassierhäuschen vorbei und schließlich zur Treppe hinauf zur Mauer.
Mauer Peking
Verlassenes Kassierhäuschen

Die chinesische Mauer – abseits ausgetretener Touristenpfade

Die chinesische Mauer, die früher als Schutzwall gegen nomadische Reiter diente, ist heute eine der größten Touristenattraktionen Chinas. Auf diesen Teil der Mauer verirren sich aber nur sehr wenige. Neben dem Chinesen, der mit mir aus dem Bus ausstieg, traf ich auf der ganze Strecke auf nur vier weitere Wanderer. Der Bau der Grenzbefestigung begann bereits im siebten Jahrhundert. Rechnet man natürliche Barrieren wie Flüsse oder Berge mit ein, erstreckt sich die Mauer auf 21.000 km. Die Mauer selbst ist 8.852 km lang.

Mauer Peking
Das Schild mit den Worten “Dieser Abschnitt der Mauer ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich” ignorierten wir einfach.
Oben angekommen gab es die erste Verschnaufpause. Berauscht von den Gedanken an die Vergangenheit ließ ich meinen Blick über die Weiten schweifen. Die Aussicht auf den Weg, der uns bevorstehen würde, war schonmal beeindruckend. Man sieht auf jeden Fall, dass hier kaum jemand läuft; die Überbleibsel der Mauer verfallen regelrecht. Dieser Abschnitt wurde und wird nicht restauriert. Einen gemütlichen Spaziergang, wie es vielleicht auf anderen Abschnitte der Mauer sein mag, sollte man hier nicht erwarten. Hierbei fällt mir ein: die Shorts, die ich trug, waren leider keine gute Wahl. Bei dem ganzen Gestrüpp sind lange Hosen auf jeden Fall empfehlenswert.
So kämpften wir uns also durch die verwachsende, verwucherte Landschaft. Die Wachtürme boten sich an, um anzuhalten, zu verschnaufen, und auch mal den Ausblick zu genießen. Dieser war sagenhaft – keine Menschenseele, keine Touristen weit und breit. Genau so habe ich es mir vorgestellt: nur die Mauer und ich. Na gut, fast!
Nach einer guten Stunde teilt sich die Mauer an einem Eckturm. Hier verabschiedete ich mich von meinem netten Begleiter, der mich aber mit einem chinesischen Pärchen für den weiteren Marsch verkuppelte. Im Gegensatz zu ihm, der zwar nett schien, mich aber ständig auf chinesisch vollquatschte, konnten die beiden ein wenig Englisch und wir liefen gemeinsam bis zum nächsten Aussichtsturm.
China Mauer Peking
Spätestens wenn man den Stausee sieht, heißt es: hier nicht mehr weitergehen. Hier zerfällt die Mauer und auch ein Schild weist daraufhin, dass man sich beim Weitergehen in Lebensgefahr begibt. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: entweder denselben Weg zurücklaufen oder die Mauer durch das Gestrüpp verlassen. Ich entschied mich für Letzteres, aber auch nur, weil die beiden Chinesen mitgingen. Wenige Minuten später trennten sich jedoch unsere Wege schon und ich war allein in meterhohen Sträuchern unterwegs, wobei ich mir nicht mehr sicher war, ob ich hier noch auf dem vom Lonely Planet beschriebenem Weg war. Doch schließlich sah ich Licht am Ende des Tunnels: der Parkplatzes neben dem Stausee, an dem der Bus in Richtung Peking hält (es gibt zwei große Parkplätze und der Bus H21 zurück nach Peking fährt am unteren der beiden ab). Dort angekommen wartete der Bus auch schon und brachte mich in gut zwei Stunden zurück in die Hauptstadt.
Erschöpft, aber glücklich saß ich im Bus und ließ diesen tollen Ausflug noch einmal Revue passieren. Wer die Möglichkeit hat, diesen Abschnitt oder vielleicht sogar diesen und den restaurierten Teil zu besuchen, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Ob restauriert oder nicht – die chinesische Mauer ist meiner Meinung nach das absolutes Muss einer China-Reise.

Packliste – chinesische Mauer

  • Trekking-/ Wanderschuhe, Sneakers gehen auch
  • Lange Hose
  • T-Shirt
  • evtl. leichte Jacke
  • Cap
  • Sonnenbrille
  • Rucksack
  • Sonnencreme
  • Bargeld (passend für den Bus)
  • Wasser (mind. 2 l, es gibt keine Möglichkeit etwas zu kaufen) & Snacks (z.B. Obst, Riegel)

Für noch mehr Bilder & Eindrücke, schau doch mal bei Bettinas Blogbeitrag über die chinesische Mauer vorbei!

Zurück in Peking

Statt mich auf die faule Haut zu legen, ließ ich den Abend in Peking noch bei einem Spaziergang durch den Beihai Park ausklingen. Auch wenn es schon sehr dunkel war, es war der perfekte Abschluss meines langen Tages. Dabei bin ich auf Einheimische gestoßen, die Tai Chi machten und sich „ausklopften“. Chinesen klopfen sich zum Auflockern der Muskeln tatsächlich recht gerne auf sämtliche Körperteile, das ist mir immer wieder aufgefallen.
Beihai-Park / die Weiße Pagode
“The Land of Extreme Happiness”

Die Verbotene Stadt

Bevor ich mich auf den Weg zurück nach Shanghai machte, stand noch ein „Pflichtbesuch“ der Verbotenen Stadt an. Warum überhaupt verboten? Das riesige Areal war nur den Kaiser-Dynastien zugänglich, der einfachen Bevölkerung hingegen war der Zutritt verwehrt, also verboten. Bei dem Versuch einzudringen drohte die Todesstrafe. Nachdem der letzte Kaiser die Verbotene Stadt mit seiner Familie 1924 verließ, wurden die Tore für die Bevölkerung geöffnet. 1987 wurde die verbotene Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Außerdem zählt sie zu den sehenswertesten Touristenattraktion Chinas. Dementsprechend muss man auch mit Touristenströmen rechnen, die Massen werden nur so durchgeschleust. Anfangs konnte ich das auch noch gut nachvollziehen – die Bauten waren mächtig und beeindruckend. Spätestens nach 1,5 Stunden (ja man kann hier sehr viel Zeit verbringen) wirkte aber alles mehr oder weniger gleich.
Mit den ganzen Eindrücken Pekings und der Mauer schnellte ich mit 350 km/h schließlich zurück in die Wirtschaftsmetropole Chinas. Auch wenn mein Aufenthalt in beiden Städten nur recht kurz war, konnte ich dennoch die kulturellen Highlights von meiner Reise-Bucketliste streichen und einige Eindrücke eines kontrastreichen Landes gewinnen, in dem man noch sehr viel mehr Zeit verbringen kann.

Vorsicht: Falschgeld

Zum Schluss noch ein Tipp: unbedingt immer das Geld kontrollieren. Uns wurde z.B. taiwanesisches Geld untergejubelt. Das fiel uns zunächst nicht auf, da es – vor allem, wenn es ohne andere Scheine im direkten Vergleich – dem chinesischen Schein etwas ähnelt. Erst als der Taxifahrer das Geld nicht annehmen wollte, verglichen wir den Schein mit einem anderen 100 ¥ Schein und siehe da: es ist schon recht offensichtlich (im Nahhinein!). Doch nicht nur taiwanesisches Geld, das natürlich weniger Wert als das chinesische ist, wird einem untergejubelt. Auch Falschgeld, das letztendlich gar nichts wert ist, ist zuhauf im Umlauf. Am besten, man gewöhnt es sich gleich an, immer das Geld zu kontrollieren.
Falschgeld China
Oben: Chinesischer 100 ¥ Schein (= ca. 13,- €), unten: taiwanesischer 100 TWD Schein (= ca. 0,90 €)
 

Zeit: Die Zeitverschiebung bzw. die aktuelle Uhrzeit gibt’s hier.

Visum: Ein Visum ist zwingend erforderlich und muss vor der Reise bei der zuständigen chinesischen Auslandvertretung (z.B. in München) oder bei einem “Visa Applications Service Center” angefordert werden. Es gibt zwei Möglichkeiten: über eine Einladung von jemandem vor Ort oder ein Touristenvisum. Der Weg über die Einladung ist leichter, weil für das Touristenvisum auch Reiseinormationen angefordert werden zu Unterkunft, Route etc. Ich hatte Glück und hab eine Einladung von dem Freund, den ich Shanghai besuchte, bekommen. Gezahlt habe ich dafür gut 160,- €. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein und noch über mindestens 2 freie Seiten verfügen.

Geld: Yuan (CNY ¥)/ Renminbi. Den aktuellen Wechselkurs zu Euro gibt’s hier. Die Bezeichnungen Renminbi (wörtl.: Geld das Volkes) und Yuan werden im Grunde synonym verwendet. Chinesen halten an der Gewohnheit fest und sprechen z.B. beim Bezahlen im Restaurant von Yuan, obwohl die Währung seit 1949 offiziell nicht mehr so heißt. Der Begriff Renminbi wird allerdings nur verwendet wenn es um die Währung als solche geht, also z.B. an der Börse.

Noch ist Bargeld am weitesten verbreitet, Kartenzahlung wird aber immer beliebter. Von Einheimischen wird sehr häufig die Bezahlung übers Smartphone per App, z.B. im Taxi oder Restaurant genutzt. Das ist allerdings nur mit einem chinesischem Bankkonto möglich.

Wichtige Feiertage (zur Auflistung aller Feiertage Chinas geht’s hier):

  • Chinesisches Neujahr (16. Februar 2018, 05. Februar 2019, 25. Januar 2020)
  • Nationalfeiertag (01. Oktober bzw. 02. Oktober im Jahr 2017, da der 01. auf einen Sonntag fällt)

Anders als in Hongkong herrscht in China Rechtsverkehr.

Trinkgeld war bis vor wenigen Jahren noch unbekannt und wird auch heute teilweise noch als Beleidigung aufgefasst.

Gründung der Volksrepublik China: 01.10.1949

Einwohner: China: 1,39 Mrd. (= bevölkerungsreichstes Land der Welt), Peking: 21,5 Mio., Shanghai: 24,5 Mio.

Einwohner pro km²: 144 (zum Vergleich, Deutschland: 230 Einwohner/ km²)

Fläche: 9.326.410 km²

Landes- und Amtssprachen: Standard-Hochchinesisch (“Putonghua”), Dialekte des Chinesischen

Allgemein ist die beste Reisezeit in den Monaten April/ Mai, sowie im Herbst den Monaten September/ Oktober. Allerdings ist das Land riesig und das Wetter in den verschiedenen Klimazonen variiert sehr stark. Empfehlenswert für Peking und einen Ausflug zur chinesischen Mauer sind die Monate September – November.

Vermeiden würde ich eine Asienreise generell um das Chinesische Neujahr herum, da Attraktionen, Restaurants und öffentliche Einrichtungen teilweise bis zu 7 Tage nach dem Neujahrsfest geschlossen bleiben.

 

China bietet Naturwunder, historische Juwelen, aber auch hochmoderne Metropolen. Neben atemberaubender Natur gibt’s auch faszinierende Kultur, um nicht zu sagen: Kulturschock. China hat wohl für jeden etwas zu bieten.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.