Weihnachtsplätzchen: Zimtsterne

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Auf die Frage zu meinen liebsten Gewürzen, wäre meine Antwort wohl: Zimt & Vanille. Wenig verwunderlich also, dass meine Lieblingsplätzchen Zimtsterne und Vanillekipferl sind. Umso mehr freue ich mich, dass diese unfassbar einfachen Rezepte dem jeweiligen Original so nahe kommen. Heute gibt es das Rezept für Zimtsterne. Zu den Vanillekipferln geht‘s hier.
Mein Vater, leidenschaftlicher “Sonntagabend-mal-sehen-was-wir-noch-da-haben-Improvisationskoch”, brachte mir schon früh bei, dass eine Prise Zimt nie schaden könnte. Während die meisten also lediglich ihre Süßspeisen damit würzen, kommt es bei mir fast überall dazu. Ob Soßen oder Suppen, (Süß-)Kartoffelpüree, Aufläufe, einfach alles wird damit verfeinert! Viele Gerichte bekommen mit einer Prise Zimt das gewisse Etwas, wenn ich das Gefühl habe, dass noch etwas fehlt.
Darüber hinaus ist Zimt ist ein wahrer Alleskönner. Er reguliert nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern regt auch noch den Stoffwechsel an. Allein der wundervolle Duft von Zimt wirkt sich positiv auf unsere Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung aus. Es gibt also viele gute Argumente dafür, sehr viele von diesen Plätzchen zu essen…
Aber genug geschwärmt! Hier kommt das wohl einfachste Rezept für Zimtsterne – die gefürchteten Plätzchen eines jeden Hobbybäckers. Geschmacklich kommt es dem Original so nahe, dass man sich fragt, warum man es überhaupt mit aufwendigen Rezepten versucht hat.
Ich mag diese Plätzchen am liebsten roh, da sie so noch intensiver schmecken. Wer sie aber lieber backen möchte, kann dies auch tun. Der Vorteil hierbei wäre, dass sie gebacken eher zusammenhalten und fester sind. Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Zubereitungszeit: 15 Min

Kochzeit: – (15 Min)

Insgesamt: 15 min (30 Min)

Zutaten (ergibt 15-20 Sterne, je nach Größe)

  • 100 g Nüsse* (ich nehme 50 g Haselnüsse & 50 g Mandeln)
  • 100 g Datteln/ ca. 12 Stück, je nachdem wie groß und klebrig
  • 2 TL Zimt
  • 1 kleine Prise (Himalaya) Salz

Für die Glasur (1)

  • 3 EL Kokosblütenzucker, fein gemahlen (Puderzucker)

Für die Glasur (2)

  • 3 EL Kokosmus
  • 2 EL Ahornsirup


Außerdem benötigt:
Küchenmaschine

Zubereitung

  1. Wenn die Datteln nicht frisch und/ oder klebrig sind, zunächst zehn Minuten in heißem Wasser einweichen. Wer die Plätzchen backen mag: den Backofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  2. Nüsse in einer Küchenmaschine mahlen bis ein grobes Mehl entsteht. Zimt und Salz hinzugeben und noch einmal kurz mixen. Dann die eingeweichten Datteln (ohne Wasser) zufügen und zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Wenn der Teig zu klebrig ist, etwas (gemahlene) Nüsse dazugeben. Sollte er zu trocken sein, ein paar Datteln zugeben (eine nach der anderen).
  3. Den Teig etwa ½ cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Das funktioniert sehr gut mit Backpapier oder Frischhaltefolie zwischen Nudelholz und Teig. Wenn nötig, die Ausstechform(en) zwischendurch in etwas Wasser tunken, damit der Teig nicht daran klebt.
  4. Wer die Plätzchen backen möchte, kann sie noch für etwa 15 Minuten in den Ofen geben bis sie etwas fester sind. Herausnehmen und abkühlen lassen, dann mit der Glasur bepinseln.

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Verzieren

  1. Variante (1): Kokosblütenpuderzucker (= Kokosblütenzucker im Mixer gemahlen) mit etwas Wasser (ca. 1 TL) vermischen und auf die Sterne pinseln. Im Kühlschrank lagern. Ein paar Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Variante (2): Kokosmus im Wasserbad schmelzen. Mit Ahornsirup und etwas Wasser (ca. 1 EL) zu einer zähflüssigen Masse vermischen und auf die Sterne pinseln. Im Kühlschrank fest werden lassen und lagern. Kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Und siehe da, so einfach können Zimtsterne sein!
*Anmerkung: Die Kombination aus kräftig-aromatischen Haselnüssen und süßlichen Mandeln eignet sich meiner Meinung nach am besten für dieses Rezept.

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